Ad impossibilia nemo tenetur

 

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Unter Strom stehen

Wenn alles in dir drin nicht mehr will. Auch nicht mehr kann, dann stehst du vor deiner letzten Klausur. Die Worte auf deinem Schuldrecht - aufbauschemata verschwimmen, deine Träume voll von Werkvertragsrecht, Kaufgewährleistungsrecht, Rückgewährschuldverhältnis sind, herzlichen Glückwunsch, ja es ist bald vorbei. Und genauso fühle ich mich im Moment. Meine Träume sind voll mit meinem Feind, dem Schuldrecht. Es ist nicht schlimm, wenn man etwas nicht sofort begreift, es ist nicht schlimm, mal was nicht zu schaffen, solange du nie den Mut und nie den Ansporn verlierst. Wenn du Jura mit in deine Träume nimmst, dich gern damit beschäftigst, auch in manchen Klausuren mal voll ins schwarze triffst, wenn interessiert es dann, wenn man mal neu anfangen muss? Wenn man eine Klausur nicht schafft, trotz der ganzen Lernerei? Fakt ist, du bist im nächsten Jahr besser, du hast mehr Verstand dafür, du bist gerüstet. Was ich damit sagen will, selbst wenn man meint, man schafft irgendwas nicht. Man muss es versuchen und alles hat negative und positive Seiten. Ganz sicher.
adimpossibilianemotene am 17.7.15 16:41


Klausuren

Mitten in der Klausurenphase steigt mit den Temperaturen auch die Anspannung.

Um diese Phase zu überstehen hilft es, sich immer wieder das Ziel vor Augen zu führen und zu wissen, dass man den Ballast nach den Klausuren erstmal ablegen und durchatmen kann. 

Die erste Klausur für dieses Semester ist geschafft und kann erst einmal symbolisch  abgehakt werden.

Also optimistisch gesehen nur noch sieben Tage, bis man dem Kopf ein wenig Abschaltung gönnt und auf die Ergebnisse warten darf. 

adimpossibilianemotene am 11.7.15 17:23


Wenn die Sonne einem das Hirn weich kocht.

Tja so ist es im Sommersemester, immer dann wenn Kinder jauchzend ins Freibad rennen und die Temperatur langsam gen 40 Grad wandert, laufen die Studenten mit schleppenden Schritten in die Uni, um die entscheidende Prüfung zu schreiben. Prüfungen, die ein halbes Jahr entweder positiv und sinnvoll enden lassen oder das gesamte Zeitmanagement durch den Kakao ziehen. So sitzt man an einem schönen Tag wie heute im Garten, und denkt darüber nach, ob man das einstufige oder zweistufige Fahrlässigkeitsmodell auswendig lernen soll. (oder gleich beide?) Und dann entscheidet man sich verzweifelt für eins, weil man weiß, dass wenn man noch länger hin und her überlegt, das Gehirn überhitzt und man sinnvolle Zeit verliert um, weiter zu lernen. Eins von ca. 40 Schemata für einige Klausuren hat man dann einigermaßen in der grauen Materie, bis man den Stapel sieht , der noch vor einem liegt, und man ganz plötzlich vor Angst den roten Faden verliert. Der rote Faden. Für was entscheide ich mich? Einstufig oder zweistufig? Schuldrecht oder sonstige Delikte? Wo setze ich Schwerpunkte? Wo gehe ich rein? Was traue ich mir zu, was nicht? Tja die Sache mit den Schwerpunkten fängt schon im 1/2 Semester an. Wo will ich hin? Was muss ich schaffen und wie viel Zeit habe ich wofür? Das ist die erste Frage, die man sich stellen muss, wenn man sich im ersten Semester befindet. Bei mir und S , in NRW ist es so, dass man nach dem siebten Semester mit der Anmeldung zum StEx einen Freischuss mit Abschichtungsmöglichkeit bekommt, also kennt ihr das Ziel. Die nächste Frage ist, wie erreiche ich mein Ziel? Nun. Da hilft nur ein straffer Stunden- und Klausurplan, auch, wenn es manchmal weh tut. Da geht man über Grenzen. Wenn andere also ins Freibad gehen, sitzen wir beide nur da, mit unseren Zetteln in der Hand, tausend Zweifeln im Kopf und dem Schweiß auf der Stirn. Und doch lohnt sich ja all das. Und wenn ihr am Ende dieses Artikels ein Rezept für das Schreiben von Klausuren wollt, dann kann ich dazu nur eine Sache sagen: DISZIPLIN, und nochmal DISZIPLIN. Und nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. :D
adimpossibilianemotene am 2.7.15 23:03


Ad impossibilia nemo tenetur

"Niemand ist verpflichtet Unmögliches zu tun. " Und doch fühlt es sich genauso an. Paragrafen über Paragrafen, keine Pause, die Gesetzestexte immer dann in der Hand, wenn jemand einen einlädt. Wenn die anderen Studenten die Semesterferien genießen, fühlt es sich an wie ein Dauerlauf, Hausarbeiten, Praktika, Lernen. Wohin führt das? Zweifelhaft ins erste Staatsexamen, mit Glück ins Zweite. Und auf unserer Reise kann man genau hier lesen, worum es im Jura Studium geht, wie man sich fühlt, wenn der Haufen an Arbeit immer höher wird, obwohl man nicht einen Tag nichts tut und die Klausuren immer näher kommen. Es geht um den Alltag als Jurastudent und einen Eindruck, den wir bevor wir gestartet sind, gesucht haben. S & V
adimpossibilianemotene am 1.7.15 23:51





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